Das Grundproblem: Der Brief liegt bei der Bank
Bei den meisten Finanzierungen ist das Fahrzeug bis zur letzten Rate sicherungsübereignet - die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) liegt bei der Bank. Verkaufen können Sie erst, wenn die Restschuld abgelöst ist und Sie den Brief in den Händen halten.
Schritt 1: Ablösesumme anfragen
Fragen Sie bei Ihrer Bank die aktuelle Ablösesumme (Restschuld inklusive eventueller Vorfälligkeitsentschädigung) an. Diese Auskunft ist kostenlos und unverbindlich - und die Grundlage für Ihre ganze Rechnung.
Schritt 2: Verkaufspreis ermitteln
Lassen Sie Ihr Auto bewerten, bevor Sie kündigen oder ablösen. Liegt das Ankaufangebot über der Ablösesumme, bleibt Ihnen nach der Ablösung Geld übrig. Liegt es darunter, wissen Sie, wie viel Sie zuschießen müssten - auch das ist manchmal sinnvoll, etwa wenn die Raten drücken.
Schritt 3: Ablösen und verkaufen
Zwei übliche Wege:
- Sie lösen selbst ab: Sie zahlen die Restschuld, erhalten den Brief und verkaufen danach ganz normal.
- Der Händler übernimmt die Abwicklung: Viele Ankäufer (auch wir) zahlen die Ablösesumme direkt an die Bank und den Differenzbetrag an Sie - Sie müssen nicht in Vorleistung gehen.
Unser Tipp
Sprechen Sie das Thema Finanzierung gleich bei der Bewertung offen an. Dann kalkulieren wir die Abwicklung von Anfang an mit ein und die Übergabe läuft in einem einzigen Termin.